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14.07.2010 | Der Co-Einkäufer

Menschen II

Der Co-Einkäufer wird von Unternehmen eingesetzt, die ihre Einkaufsfunktion zeitweise oder ständig unterstützen oder verstärken. Diese in der Regel freiberuflich tätigen Einkaufsexperten bringen als Interim Manager ihren persönlichen Erfahrungsschatz in das Unternehmen ein und bewirken, dass eingefahrene Beschaffungsstrukturen hinterfragt werden. Die Praxis zeigt, dass diese Art, die Beschaffungsfunktion eines Unternehmens zu verbessern, heute immer häufiger praktiziert wird und die Einsatzzeiten der Interim Einkäufer immer länger werden. Hier profitiert nicht nur das Unternehmen über die Reduzierung der Beschaffungskosten, sondern auch die Mitarbeiter der jeweiligen Einkaufsabteilung. Über den Austausch von Erfahrung und Wissen mit dem Co-Einkäufer entspricht diese Vorgehensweise einer ständigen und somit nachhaltigen Mitarbeiterentwicklung. 

mehr über Einkauf finden Sie hier

 


30.06.2010 | Sourcing nach der Krise

Beim Fußball sind die Rivalitäten der zurückliegenden Auseinandersetzungen mit dem Handschlag nach dem Schlusspfiff vergeben und vergessen. In der Wirtschaft geht es anders zu: Nach der Krise ist keineswegs vor der Krise. Wenn die Unternehmen sich nun allmählich wieder aus all den Turbulenzen und Erschütterungen herausarbeiten, müssen sie oft feststellen, dass sich die Landschaft verändert hat.

Das betrifft nicht zuletzt Einkauf und Beschaffung. Krisen verändern die Märkte; nicht nur, dass sich der eine oder andere Player ganz aus dem Markt verabschiedet hat. Auch die verbliebenen Anbieter haben sich vielfach neu aufgestellt und anders ausgerichtet. Zahlreiche Unternehmen haben die Krise genutzt, um sich mit neuen Produkten, neuen Lösungen und Techniken zu präsentieren. Umfassende Sparmaßnahmen in allen Unternehmen haben in vielen Märkten das Preisgefüge verändert, so dass Anbieter, die vor kurzem noch durch das Raster gefallen sind, nun mit attraktiven Offerten aufwarten. Dabei spielen sich solche Bewegungen heute mehr denn je auf globaler Ebene ab: Je nach Marktsegment hat die Krise neue Regionen oder ganze Kontinente aus dem Schatten geholt oder andere verdrängt. Zu guter Letzt haben auch die jüngsten Turbulenzen rund um den Euro neue Verhältnisse geschaffen: Einkäufe auf Dollar-Basis sind innerhalb weniger Monate um rund 20 Prozent teurer geworden. Wer knapp kalkulieren muss – und wer muss das nicht? – wird seinen Einkauf darauf sehr zügig einstellen.

Vor diesem Hintergrund müssen Einkäufer ihre Beschaffungsnetze nun zügig neu knüpfen. Sie können sich nicht mehr darauf verlassen, dass die alten Partner wie bisher wirklich mit dem besten Angebot aufwarten. Stattdessen müssen sie versuchen, neue Quellen aufzutun, auch in Regionen oder Märkten, in denen sie bislang noch nicht aktiv waren. Das gilt auch, wenn sie ihren Einkauf im Zuge der zurzeit zu beobachtenden Tendenz zum Nearshoring in die eigene Region zurückholen.  

Das ist die Stunde des Electronic Sourcing, das Einkäufer und Lieferanten via Web in virtuellen Marktplätzen neu zusammenbringt. Hier lassen sich in Minutenschnelle strukturierte Angebote aus aller Welt, aber auch aus dem unmittelbaren, lokalen Umfeld abrufen und vergleichen. Der Einkäufer übergibt seine Ausschreibung dem Sourcing-Marktplatz, eventuell gleich durch Informationen aus dem CAD- oder dem ERP-System ergänzt. Der Betreiber des Marktplatzes vergleicht die Sourcing-Vorgaben automatisch mit dem Know-how, der Ausrüstung, der Kapazität und den Referenzen der bei ihm gelisteten Lieferanten. Als Ergebnis dieses "Matchmaking" werden Einkäufer direkt mit den in Frage kommenden Lieferanten verbunden.

Dieser Prozess hat sogar für Unternehmen Vorteile, die ihrem angestammten Lieferanten aus alten Zeiten auch nach dem Matchmaking treu bleiben: Erst jetzt können sie sicher sein, dass dessen Angebot wirklich das Optimum ist.

Autor Stefan Bachmann, General Manager für die EMEA Region bei der MFG.com in München

 


16.06.2010 | MTGS GmbH und das Einkäufernetzwerk realisieren Kostensenkungen

Im Einkauf liegt der Gewinn, und wir können Ihnen heute die Möglichkeit anbieten, ohne Risiko und ohne Kosten Ihren Einkauf durch verbesserte Konditionen zu optimieren.

Die MTGS GmbH mit dem angeschlossenen Einkäufernetzwerk sind darauf spezialisiert, Einsparpotenziale für Produkte und Dienstleistungen aufzudecken, indem auf erfolgsorientierter Basis intensive Recherchen nach besseren Einkaufskonditionen durchgeführt werden.

Dieses wird praktiziert, indem vorliegende Angebote und Lieferverträge untersucht werden, ob es bessere oder vergleichbare Lieferanten gibt, die identische Produkte oder Dienstleistungen anbieten, aber eben zu besseren Konditionen. Dabei bilden die Spezifikationen und die Anforderungen an die Qualität die Grundlage für den Vergleich.

Die Erfolgsquote der abgewickelten Projekte liegt derzeit bei über 90 %, d.h. in 90 von 100 Fällen wurden in der Vergangenheit über aktive Marktrecherchen neue Lieferanten mit günstigeren Konditionen gefunden und bessere Einkaufskonditionen verhandelt und abgeschlossen. Die dabei realisierten Einsparungen je Warengruppe, Artikel oder Dienstleistung erreichten dabei Spitzenwerte, die über 40 Prozent der Ausgangskonditionen lagen.

Die Inanspruchnahme dieser Dienstleistungen ist de facto kostenneutral, da nur im Erfolgsfall 1/3 der eingesparten Summe eines Jahresbedarfes als Honorar anfällt und die verbleibenden 2/3 als Gewinn bzw. Einsparung die Jahresbilanz der Kunden verbessern.

In dieser Aufgabenstellung betreuen die insgesamt 8 Einkäufer der MTGS GmbH und des Einkäufernetzwerks seit mittlerweilen fünf Jahren zahlreiche Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen.

Nutzen Sie daher Ihre Chance, Ihre Kosten kurzfristig und nachhaltig zu senken und einen Benchmark über Ihr gesamtes Einkaufsportfolio zu bekommen.

Ihr EKANET-Team

wir bergen Ihre Einkaufsschätze

 


27.04.2010 | Bleistifte vergolden?

Frage ich mich des Öfteren, wenn ich mit der Beschaffung des so genannten indirekten Materials bei unseren Kunden konfrontiert werde.

Unter indirektem Material versteht man alle Materialien, die nicht direkt in das Produkt des jeweiligen Unternehmens einfließen. Auch bekannt unter Gemeinkostenmaterial, Hilfs- und Betriebsstoffen, Materialien für die Instandhaltung von Maschinen, Einrichtungen und Gebäuden.

Die Kosten für die reine Abwicklung der Beschaffung für diese Teile stehen oftmals denen für das direkte Material nicht nach. Es muss wohl ein psychologischer   Effekt sein, dass sich die Verantwortlichen sagen, so ein Bleistift oder eine Schraube, die kosten ja nicht viel, da müssen wir uns nicht drum kümmern, da haben wir wichtigeres vor. Das aber ein Bleistift 10 € kosten kann, wenn man die Kosten der Abwicklung addiert, ist eine Erkenntnis, die bei vielen Verantwortlichen noch nicht angekommen ist. Wie kann es passieren, das diese 10 € für einen Bleistift zusammenkommen. Hier die wesentlichen Punkte:

Für indirektes Material:

·         Wird eine Artikelnummer in einer ERP-Software angelegt

·         Werden viele Lieferanten benötigt und alle im ERP erfasst

·         Wird für jeden Bedarf eine Bestellung geschrieben und ein Wareneingang gebucht

·         Fallen für jede Lieferung Versandkosten und oft Mindermengenzuschläge an

·         Wird jeder Lieferschein und jede Rechnung geprüft und im ERP erfasst

·         Wird für jede Rechnung ein Zahlungsvorgang abgewickelt

Wenn jetzt noch dazu kommt, dass vor der Bestellung ausführlich die einschlägigen Kataloge gewälzt werden und der Bedarf kontiert und genehmigt werden muss, ist es keine Seltenheit, dass so ein Beschaffungsvorgang alles zusammengenommen 250 € kostet. Rechnen wir einmal nach, wurden mit einer Bestellung 25 Bleistifte bestellt, dann hat ein Bleistift 10,20 € gekostet. 10 € für die Abwicklung und die restlichen 20 Cent für den Bleistift.

Wer sich dessen bewusst ist oder vielleicht anhand meines kleinen Beispiels angeregt wurde, hier für Besserung zu sorgen, der kann handeln und sich einen Anbieter einer auf dem Internet basierenden Katalog-Lösung suchen.

Hier ist möglichst darauf zu achten, einen neutralen Anbieter zu finden, der im Sinne eines externen Einkaufs auch wirklich die Interessen des Kunden wahrzunehmen in der Lage ist. Einen Tipp hierzu finden Sie hier. Und wenn Sie immer noch skeptisch sind, dann fragen Sie uns, wir beraten Sie kostenlos und sagen Ihnen, wie viel Sie bei der Beschaffung indirekten Materials sparen können.

Gerd Schulz

MTGS GmbH

 

 


15.03.2010 | verhandeln was das Zeug hält

Hans-Christian Seidel

Seminar: Einkaufsverhandlungen aus Einkaufs- und Verkaufssicht

Wer in einer Verhandlung mehr gewinnt oder weniger gewinnt, entscheidet oftmals schon die Vorbereitung. Ein guter Fußballtrainer beobachtet seinen nächsten Gegner genau und stellt seine Mannschaft auf die Schwächen und die Stärken ein. Mit welchen Methoden und Taktiken arbeitet der Einkäufer heute und welche Strategie verfolgt der Verkäufer? Wie werden Verhandlungsziele formuliert, ohne dass der Verkäufer gleich den Verhandlungstisch verläßt? Keine dieser Fragen hierzu läßt unser Einkaufsseminar offen, welches der mit vielen Wassern gewaschene Experte unseres Einkäufernetzwerks  Hans-Christian Seidel und der Vertriebsprofi Reinhard Büttner  anbieten. Folgen Sie unserem Link und erfahren Sie mehr über dieses einmalige Seminarangebot.

» http://www.csei-consulting.de/Einkaufsverhandlungen_in_der_Praxis10032010.pdf


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